
Geld oder Hochzeitstisch? Persönlich oder pragmatisch? Wir zeigen Euch, wie Ihr Eure Wünsche so kommuniziert, dass Eure Gäste sich freuen, etwas zu schenken - und Ihr am Ende keine drei Mixer im Schrank stehen habt.
Geld, Sachgeschenk oder Erlebnis?
Die meisten Paare wünschen sich heute Geld - z.B. für die Hochzeitsreise, eine größere Anschaffung oder die erste Eigentumswohnung. Das ist völlig in Ordnung und wird auch erwartet.
Trotzdem freuen sich manche Gäste, wenn sie etwas Persönliches schenken können. Eine Mischung aus Geldwunsch und einer kleinen Geschenkliste mit konkreten Ideen ist oft die beste Lösung.
Wie kommuniziere ich „Geldgeschenk" elegant?
Direkt „Wir wünschen uns nur Geld" wirkt schnell unhöflich. Schöner: „Wir haben uns schon einen Hausstand aufgebaut. Wer uns etwas Gutes tun möchte, freut sich, wenn er zu unserer Hochzeitsreise/zum neuen Zuhause beiträgt."
Auf der Hochzeits-Website oder in einer kleinen Karte zur Einladung formuliert wirkt das natürlich. Direkt auf der Einladung ist es etwas zu offensiv.
Wunschliste mit konkreten Ideen
Eine kuratierte Liste mit 10-20 konkreten Ideen (mit Bild und ungefährem Preis) hilft Eurem Familienkreis enorm - besonders denen, die unbedingt etwas Sachliches schenken wollen.
Bei Zweierteam ist der Geschenketisch 100% kostenlos integriert. Gäste sehen die Liste, reservieren ein Geschenk und Ihr habt keine Doppelungen.
Erlebnisgeschenke als Trend
Statt klassischem Geld oder Sachen werden Erlebnisgeschenke immer beliebter: Wochenendtrip, Ballonfahrt, Koch-Workshop, Tanzkurs zu zweit. Sie wirken persönlich und schaffen Erinnerungen.
Tipp: Stellt eine Wunschliste mit Erlebnissen zur Auswahl, an die Gäste anteilig beitragen können. So können auch Freunde mit kleinerem Budget mitschenken.
Nach der Hochzeit: Danke sagen
Innerhalb von 4-6 Wochen nach der Hochzeit sollte jeder Gast eine persönliche Dankeskarte erhalten - am besten mit einem Hochzeitsfoto und ein, zwei Sätzen, was Euch das Geschenk bedeutet hat.
Führt eine Liste, wer was geschenkt hat. So entsteht keine peinliche Situation, in der Ihr ein Geschenk verwechselt.